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In Oak Ridge, einem Zentrum der Atomforschung in der USA, ereignete sich vor vielen Jahren eine stille Heldentat: Weil eine Kontrolllampe versagt hatte, wurde der sogen. kritische Punkt überschritten und die Kettenreaktion ausgelöst, die sich auch bei der Explosion einer Atombombe abspielt – Neutronen treffen auf winzige Uran-Teilchen, die darauf zerfallen und viele andere Uran-Teilchen mit Neutronen bombardieren und so immer weiter, immer schneller, immer heißer. Hinter den Bleiwänden von Oak Ridge lief nun dieser unheimliche Prozess in beängstigendem Tempo ab, und die Katastrophe, die Tausenden das Leben kosten würde, schien nicht mehr aufhaltbar. Da ging ein junger Physiker in die „Todeskammer“ und tat dort rasch die notwendigsten Handgriffe, um die Kettenreaktion zum Stehen zu bringen. Von Milliarden unsichtbarer Strahlen durchbohrt verließ er still den unheimlichen Raum; wenig später starb er unter schrecklichen Schmerzen. Es gibt auch eine „Kettenreaktion des Bösen“, dass Egoismus und rücksichtslose, fiese Handlungen wieder Mieses hervorbringen ;wenn wir ehrlich sind, nicht nur in der großen Weltpolitik, sondern auch in unserem eigenen Leben: Schlecht reden über andere, kleine Lügen, ziemlich geringe Hilfsbereitschaft, einfach das, was unsere Fröhlichkeit zermürbt, unser Gewissen trübt, womit wir selber gar nicht zufrieden sind, was uns beunruhigt.

Aber Gott wollte uns nicht in diesem Teufelskreis stecken lassen. Deshalb kam sein Sohn Jesus (sein Name bedeutet: „Gott hilft“), um uns einen anderen Lebensstil zu zeigen und vor allem durch seinen Tod die Vergebung unserer Schuld und die Verbindung zu Gott zu ermöglichen. So sagte er es selber: „Ich bin nicht gekommen, um mir dienen zu lassen, sondern um zu dienen und mein Leben zur Erlösung für Viele zu geben“ (Matthäus 20,28).

Er ließ sich durchbohren, damit wir, wenn wir ihm glauben, frei und Gottes Kinder werden (siehe Johannes 1,12). Und das gilt für alle: Jesus versprach, dass er allen, die ihm vertrauen möchten, Vergebung und freien Zugang zu Gott schenken wird. Genial ist, dass Jesus dein Freund sein möchte, dass er jeden Tag bei dir sein möchte: „Siehe, ich stehe vor der Tür (unseres Lebens, unseres Herzens) und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und aufmacht, zu dem werde ich hereinkommen und ein großes Fest mit ihm feiern und er mit mir“ (steht in Offenbarung 3.10). Wag es mit Jesus – warum auch nicht?!